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CROP SENSOR - Neuer optischer Pflanzensensor

Effizienter Düngen durch optimierte N-Düngung, Ertragspotenziale ausschöpfen durch variable Wachstumsregler Applikation - der CROP SENSOR ist das ideale Hilfsmittel für einen effizenteren Pflanzenbau. Online, und dank aktiver Beleuchtung, kann man mit dem Sensor Tag und Nacht arbeiten. Das vom Pflanzenbestand reflektierte Licht wird von den Sensorköpfen gemessen und durch eine Rechnereinheit in einen bewärten Index umgesetzt. Dieser wird in einer Regelkurve dargestellt, welche mit den pflanzenbaulichen Erfahrungssätzen hinterlegt wird. Anhand dieser Regelkurve wird nun die Ausbringmenge zwischen einem maximalen und einem minimalen Ausbringwert variiert. Pflanzenbau von morgen nach dem Motto: So viel wie nötig, sowenig wie Möglich.

» Effizienz steigern - Ertragspotenziale nutzen mit CROP SENSOR.

Jeder Pflanzenbauer kennt die Problematik. Man will einen möglichst hohen Ertrag aus seinen Beständen herausholen, was eine möglicht hohe Stickstoffversorgung vorraussetzt, jedoch Lagerstellen vermeidet. In den seltensten Fällen liegt aber ein homogenes Ertragspotenzial der Böden innerhalb des Einzelschlages vor. Jede Zone verfügt über unterschiedliche Stickstoffnachlieferungsvermögen. Es kommt bei schlageinheitlichen Düngung zu einer Überversorgung der Standorte mit geringerem Ertragspotenzial, was dann optisch an Lagerstellen ersichtlich wird und zu einer Unterversorgung der Zonen mit höherem Ertragspotenzial. Innerhalb eines Schlages wird also zum einen Ertrag verschenkt, zum anderen teuere Produktionsmittel verschwendet. Letzteres führt zu einer ansteigenden Gewässerbelastung. Was liegt also näher als hier eine Umverteilung vorzunehmen. Mit seiner aktiven Lichtquelle ist der CROP SENSOR in der Lage auch Nachts zu arbeiten, das macht seinen Einsatz noch effizenter. Durch seinen interessanten Anschaffungspreis und die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten wird sensorgestützter Pflanzenbau nun auch für kleinere Beriebe wirtschaftlich. Fragen Sie Ihren CLAAS Vertriebspartner nach einem individuellen Angebot.

» Praktischer Einsatz.

CLAAS Agrosystems ist bei der Entwicklung des optischen Sensorsystems CROP SENSOR einen neuen Weg gegangen. Die beiden Meßköpfe sind an einem elektrisch klappenden Ausleger im Frontanbau des Schleppers angebracht. Mithilfe des Dreipunktadapters lässt sich der Sensor alleine durch eine Person an- bzw abbauen, ohne dabei Hilfsmittel, wie Leitern oder ähnliches benutzen zu müssen. Abstellstützen ermöglichen das Abrüsten des Sensors innerhalb einer Minute. Auf dem Weg zum Acker befindet sich der Sensor in einer sehr kompakten Transportstellung welche nicht das Sichtfeld des Fahrers beeinträchtigt. Mithilfe des CEBIS MOBILE Bedienterminals wird der Sensor im Feld in Arbeitstellung geklappt. Die Sensoren messen nun drei Meter von der Fahrzeugmitte entfernt in einem repräsentativen Pflanzenbestand. Bevor mit der Applikation begonnen werden kann muss eine Kalibrierfahrt vorgenommen werden. Diese erfolgt durch scannen von ein oder zwei Fahrgassen, wobei entweder keine oder eine Standartmenge ausgebracht wird. Aus den aufgezeichneten Werten ermittelt der Sensor eine Regelkurve, welche mit den geplanten Düngemengen ergänzt wird. So ergibt sich eine Dosierkurve, anhand welcher die Sollmenge für die jeweiligen Pflanzenbestände errechnet wird. Diese Dosierkurve kann von einer Bodenzonenkarte im sogenannten Map-Overlay Verfahren korregiert werden. Das bedeutet das ein ende Mai durch Trockenstress aufgehellte Zone nicht fälschlicherweise eine erhöhte Stickstoffgabe bekommt, sondern das Map-Overlay für diese Stelle ein vermindertes Ertragspotenzial angibt und somit den Sensor übersteuert und die Ausbringmenge reduziert, Sie legen als Landwirt die minimalen und maximalen Ausbringmengen fest und können auch über eine vierpunkt Kalibrierung der Dosierkurve direkt Einfluss auf die Regelung des Sensors nehmen. Durch umfangreiche Koppelungsmöglichkeiten des CEBIS MOBILE Terminals lassen sich nahezu alle gängigen Ausbringungsgeräte am Markt ansteuern. Aus den Messwerten werden Sollwerte abgeleitet, die automatisch an Streuer bzw. Spritze weitergegeben werden und so die Menge an die wechselnden Bedingungen innerhalb der Bestände anpassen. Bei der pflanzenbaulichen Umsetzung fließt das Vor-Ort-Wissen mit ein!

» Variable Stickstoff Applikation .

Der Nutzen liegt auf der Hand: Zu viel Stickstoff schadet Boden und Gewässern; zu wenig schadet dem Pflanzenbestand. Wie hoch ist die erforderliche Menge genau? Wo bisher einheitliche Mengen für ein Feld galten, ermittelt der optische Sensor teilflächengenau. Eine aktive Lichtquelle leuchtet die Pflanzen an. Licht besteht aus unterschiedlichen Spektralbereichen, je nach Pflanzen- und Ernährungszustand des Bestandes wird ein spezifischer Teil von der Pflanze absorbiert, ein anderer reflektiert. Das reflektierte Licht kann von den Sensoren in den Meßköpfen erfasst und auf seine Zusammensetzung untersucht werden. Eine Rechnereinheit ermittelt aus den gemessenen Spektralbereichen einen bewährten und wissenschaftlich geprüften Index. Dieser gibt Auskunft über Biomasse und Grünfärbung der Pflanzen. Mithilfe der Kalibrierfahrt wird eine Variabilität der Bestände ermittelt, welche sich in einer Regelkurve wiederfindet. CROP SENSOR ist Ihr ideales Hilfsmittel einer individuelle standortgerechten Nährstoffversorgung sicherzustellen. Denn optimal versorgte Pflanzen bringen  
  • 2-3 % höhere Erträge
  • sparen 5-10 % Stickstoffkosten
  • führen zu deutlich weniger Lager
  • bessere und gleichmäßigere Kornqualitäten
  • Stickstoff-Überhänge vermieden
außerdem werden durch homogenere Bestände
  • höhere Druschleistungen erzielt

» Variable Wachstumsregler Ausbringung .

Ähnliche Probleme wie in der Stickstoffdüngung ergeben sich auch für den Wachstumsregler Einsatz. Beide Verfahren stehen in einem unmittelbaren Zusammenhang. Denn um einen optimal geführten Bestand auf einer Hochertragzone ohne Lager bis zur Ernte zu führen, sind Einkürzungen nötig, die auf dem gleichen Schlag in einer Zone mit geringerem Ertragspotenzial zu massiven Ertragseinbußen führen würden. Bestandesregulation ist der Kompromiss zwischen Lagergefahr und Ertragsverlusten. CROP SENSOR hilft Ihnen dabei Lager zu vermeiden und bestimmt anhand der Biomasse und der Grünfärbung den optimale Mitteleinsatz.  Daraus resultieren
  • Mehrertrag von bis zu 5 dt/ha
  • Mitteleinsparungen
Ein besonders interessantes Feld ist die teilflächenspezifische Halmeinkürzung mit CROP SENSOR für organisch düngende Betriebe. Stickstoffumsetzungen sind hier innerhalb eines Schlages deutlich unterschiedlich und führen zu ungleichmäßigen Beständen und steigendem Lagerrisiko.

» Technische Merkmale.

Das Standartpacket CROP SENSOR umfasst:
  • Zwei Meßköpfe mit aktiver Lichtquelle
  • Trägergestell mit elektrisch klappbaren Tragrahmen
  • CEBIS MOBILE VA Terminal (ISO-BUS fähig)
  • Auftragsmanagement
  • Ausbringen nach Karte
  • Map Overlay-Prinzip
  • Dokumentation der geleisteten Arbeit
  • Nahtlose Übertragung der Daten an gängige Managment Softwaresysteme wie AGROCOM NET
Das Terminal lässt sich ganzjährig für alle ISO-Bus Anwendungen sowie für das abarbeiten von Sollwertkarten in der teilflächenspezifischen Landwirtschaft einsetzen. Ausserdem kann es mit den Produkten CAM PILOT  Lenksystem und CEMOS Maschinenoptimierung ergänzt werden. Zusatzausrüstungen
  • universeller Dreipunkt Anbaubock
  • Abstellstützen
  • Adapter für serielle Gerätekoppelungen
  • Weitere Meßköpfe